Warum ist Elektrosmog schädlich?

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Elektrosmog, speziell die gepulsten Wellen wie wir sie im Wechselstrom, aber auch in der Handy-Strahlung sehen, ist schädlich für unsere Gesundheit. Der menschliche Körper ist mit Gleichstrom und mit steten Magnetfeldern aufgewachsen. Unsere technische Strahlung ist ihm nicht förderlich. So jedenfalls Tomas Eckhardt von Neue Impulse.

Ein Beitrag zur Schadensabwendung ist der Artikel von Tomas im Neue Impulse Newsletter vom August 2008:


Warum ist Elektrosmog schädlich?

Für die meisten unserer Leser/innen ist es sicher nichts Neues, daß die technisch erzeugte Strahlung, der wir heute allenthalben ausgesetzt sind, für lebende Organismen, also auch für den Menschen, schädlich ist. Von offizieller Seite hören wir, daß unser Schutz von Grenzwerten gewährleistet wird, von Mobilfunkkritikern hören wir, daß die existierenden Grenzwerte viel zu hoch sind. Wie so oft ist es schwierig für den sogenannten Normalbürger, klar zu erkennen, wo nun die Wahrheit liegt, bei welchem Grenzwert er nun sicher ist und ab welchem Wert nicht mehr.

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Um zu verstehen, daß und warum der sogenannte Elektrosmog in jedem Falle gefährlich für natürliche Organismen ist, werfen wir einen Blick auf die Grundlagen des natürlichen Lebens. Das Prinzip ist glücklicherweise sehr einfach zu erkennen und zu verstehen, denn jeder physikalische oder chemische Vorgang in der Natur beruht auf Gleichstrom. Nirgendwo in der Natur existiert Wechselstrom. Das Sonnenlicht besteht aus gepulsten Gleichstrom, die Stoffwechselvorgänge in unseren Zellen arbeiten mit minimalen Gleichstromfeldern usw. - ohne Gleichstrom würde es kein Leben in der uns bekannten Form geben können, da nur aufgrund dieses Prinzips Wachstum und Austausch möglich wird. Auch ein Sauerstoff- und zwei Wasserstoffatome verbinden sich nur auf der Basis von elektromagnetischen Kräften zu einem Wassermolekül.

Die Natur arbeitet außerdem immer mit dem kleinstmöglichen Aufwand für den größtmöglichen Effekt. So beträgt etwa die Membranspannung bei einer gesunden Zelle zwischen 50 und 70 Millivolt (http://www.quantenmedizin.eu/), beim EEG werden Feldstärken zwischen 5 und 150 Millionstel Volt gemessen (http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroenzephalografie).

Wir wissen, daß jeder elektrische Stromfluß mit einem magnetischen Feld einhergeht. Magnetische Felder können sich gegenseitig durchdringen und beeinflussen. Ein Gleichstromfluß geht mit einem konstanten Magnetfeld Hand in Hand, wogegen der Wechselstrom viele Male in der Sekunde umgepolt wird, d. h. auch sein Magnetfeld wird genauso viele Male in der Sekunde seine Ladung wechseln. Das Magnetfeld bspw. einer Stromleitung in unserem Schlafzimmer wirkt also auf die feinen Gleichstromfelder in unserem Körper ein, durchdringt sie, beeinflußt sie - und zwar während unserer gesamten Schlafenszeit. Daher gibt es ja auch seit Jahrzehnten sogenannte Netzfreischaltungen, die genau für solche Räume entwickelt wurden, um uns vor schädlichen Folgen zu schützen. Daraus folgt übrigens, daß die negative Beeinflussung des menschlichen Organismus durch Wechselstrom seit mindestens ebenso langer Zeit bekannt ist.

Solche Beeinflussung findet natürlich nicht nur in den Schwingungsbereichen unserer Stromleitungen statt (50-60 Hz), sondern auch in den hochfrequenten Bereichen der Mikrowellenstrahlung, wie sie z. B. von Sendemasten oder drahtlosen Telefonen benutzt wird. Verstärkt wird die Wechselwirkung mit unseren Zellen noch durch die Pulsung der Hochfrequenz, die ja dazu dienen soll, deren Leistung noch zu intensivieren. Wesentlich sind hierbei vor allem die Auswirkungen im sogenannten "athermischen Bereich", also in dem Leistungsbereich, der nicht direkt eine Erwärmung des Körpergewebes verursacht, sondern tiefgreifende Einwirkungen auf das Zellgefüge nach sich zieht.

Von seiten der Industrie wird immer behauptet, es gäbe keine reproduzierbaren wissenschaftlichen Ergebnisse bzw. keine Langzeitstudien in diesem Bereich. Sie können sich unter folgenden Links ein eigenes Bild von der Thematik machen:

http://www.buergerwelle.de/body_wissenschaft.html
Studie-Hutter Kundi 2006-Mf-Sendeanlagen
Bioinitiative-Report%20Emf

Nach aller Erfahrung bieten auch Grenzwerte keinen echten Personenschutz. Bei technisch erzeugter Strahlung gilt im Gegenteil ein Gesetz, das ein kanadischer Atomwissenschaftler namens Abram Petkau entdeckt hat. Das Gesetz lautet: "Eine geringe Dosis über lange Zeit ist schädlicher als eine große Dosis über kurze Zeit" (vgl.
http://en.wikipedia.org/wiki/Petkau_effect). In diesen Zusammenhang paßt die Bemerkung eines Mitarbeiters des Hessischen Strahlenschutzes, der mir gegenüber in einem persönlichen Gespräch zugab, daß "Grenzwerte ausgehandelt werden wie Lohnerhöhungen". Ein sprechendes Beispiel. Es gibt keine wirklichen Personenschutzgrenzwerte, es gibt nur Grenzwerte dessen, was industriell gerade machbar ist. Was schadet, ist das PRINZIP, nicht allein die Stärke der technisch erzeugten Strahlung.


Was kann man tun?

Die Hürden sind hoch, die Arbeit zugunsten einer menschen- und umweltgerechten Technologie sehr schwierig. Dennoch gibt es immer mehr Bürger/innen, die mit Nachdruck und Konsequenz für ihren Schutz und für die Heilung von Natur und Erde aufstehen. Obwohl man von deren Aktionen nicht viel in den Mainstream-Medien liest, sollte man deren Zahl und Mut nicht unterschätzen.

Wesentlich ist und bleibt, daß man aufmerksam, informiert und aktiv ist. Es gibt unzählige Möglichkeiten, sich einzusetzen - in schriftlicher Form, in der Teilnahme an Diskussionen, in Gesprächen mit anderen Menschen, in der Nutzung alternativer Medien und viele anderen Foren mehr. Wir müssen das, was seit langem als Alternative erforscht ist, immer wieder von den Verantwortlichen einfordern und in ein möglichst breites Bewußtsein in der Bevölkerung bringen. Damit wird eine zunächst geistige und schließlich physische Energie geschaffen, die uns aus den globalen Problemen hinaushelfen kann. Sobald Sie das Prinzip der Schädlichkeit technischer Strahlung verstanden haben, können Sie mit diesem Wissen hinausgehen und sich für die Einführung gesunder Technik einsetzen, wie sie etwa Schauberger, Tesla (nachdem er die Problematik des von ihm miterfundenen Wechelstroms erkannt hatte) und andere bereits erfunden hatten (http://www.daslebenbefreien.de/startseite/themen/themenblatt%2014/body_themenblatt14.html).

Erst vor kurzem wurde in Japan ein neues wassergetriebenes Auto vorgestellt (http://www.genepax.com/), schon vor längerer Zeit haben Erfinder wie Daniel Dingel auf den Philippinen (http://www.secret.tv/artikel1500721/Daniel_Dingel_deutsch) oder die Firma Byron New Energy, Australien (http://www.byronnewenergy.com/wiki/index.php?title=Main_Page) ebenfalls wassergetriebene Antriebe entwickelt.

Lösungen existieren bereits in genügender Zahl. Es liegt an uns, nicht nur darüber Bescheid zu wissen, sondern mitzuhelfen, sie ins Bewußtsein der Menschen zu bringen. Der klare Fluß des Wissens bleibt lebendig, indem wir ihn fließen lassen und nicht in uns selbst aufstauen. Wer sonst sollte dem Leben wieder zu seinem Recht verhelfen?

Tomas Eckardt






14 Commenti

Wie Recht Sie doch haben! Schalten wir also sofort alle Geräte ab.

Aber wichtiger noch: Hören wir sofort auf zu atmen. Denn Atmen ist sogar noch wesentlich gefährlicher: Unsere Atemluft enthält bis zu 5% freie Radikale. Die machen ordentlich Krebs.

Neben AIDS, den Sie bereits als Verbrecher identifiziert haben, sollten Sie also auch schleunigst den Elektrosmog und die Luft verklagen. Nicht zu vergessen: Die Pharmaindustrie, die Schulmedizin etc. pp.

Wer bleibt dann noch? Hoffentlich Sie. Damit ich mir mit Ihren fantastischen Verschwörungsgeschichten die Zeit vertreiben kann, die mir noch bleibt.
Z


Sepp

Wer hat denn gesagt, dass wir alle Geräte abschalten sollen? Und was das mit dem Atmen zu tun hat, oder mit AIDS, ist bislang auch noch unklar. Die Pharmaindustrie hat sicher einiges zu ändern, wie auch die Schulmedizin. Die hunderttausende von Toten weltweit jedes Jahr, die auf ärztliche Kunstfehler und auf die sogenannten Nebenwirkungen von Pharmaka zurückzuführen sind, sprechen eine klare Sprache.

Was Verschwörungsgeschichten angeht, sind die oft viel näher an der Realität als das, was wir jeden Tag in der Zeitung lesen können oder vom Fernsehen vorgesetzt bekommen. Aber das ist Ihnen wohl lieber als Fragen zu stellen und zu recherchieren. Gut ... nur weiter so.

Als Student der Physik kann ich nur die Chuzpe bewundern, mit der in derartigen Artikeln völliger Nonsens als Wahrheit dargestellt wird. Leider wird durch solche Artikel die Angst vor EM-Strahlung immer weiter entfacht und die Reflektion über dieses Thema weicht gänzlich der Panik. Schön viel geschrieben, unschön wenig recherchiert/nachgedacht. Glauben Sie nicht alles was Sie lesen...

Vielleicht kann Johannes uns als Student der Physik auch erklären, warum Handy Gebraucher vermehrt an Hirntumoren erkranken.

http://www.ktipp.ch/themen/beitrag/1032110/Mehr_Hirntumore_wegen_Handys

Nur ein Kommentar zu Pharma und Schulmedizin:
Das liest sich immer so, als ob beide die Menschen kranker machen als sie eh schon sind.
Die Schulmedizin hat es in wenigen Jahrzehnten geschafft, das unsere Lebenserwartung signifkant gestiegen ist. In der Familie meiner Oma haben fast ein Drittel der Kinder nicht das 3. LLebensjahr erreicht. Was haben wir heute für Sterblichkeitsraten bei Kindern? Diese Entwicklung ist sicher nicht der Homöopathie und Geistheilern zu verdanken.

Mir scheint, dass der Anstieg der Lebenserwartung, und vor allem der Rückgang der Kindersterblichkeit nicht der Medizin, sondern einer besseren Hygiene und besserer Ernährung (Vorbeugung) zuzuschreiben sei.

Zuersteinmal ist das Wort "Elektrosmog" völlig fehlleitend. Die (schlechte) Analogie zu Verkehrssmog ist schon mit Vorurteilen behaftet und daher nicht geeignet. Smog bezeichnet ganz andere Eigenschaften.

Viel interessanter ist allerdings, dass die Frage, wieso elektromagnetische Wellen schädlich sein sollen, nirgends in diesem Text beantwortet wird. Selbst wenn im "natürlichen" Umfeld der Zellen keine hohe Frequenzen vorhanden wären(!), dann ist dies noch lange kein Beleg für eine schädliche Wirkung! Umgekehrt: Viele Bakterien, in deren ständigen Kontakt wir stehen, die also als "natürliche" Umgebung angesehen werden müssen, sind dennoch Grund für (ohne Antibiotika) viele Todesfälle.
(Lieber Sepp: Das Abnehmen der Todesfälle durch bakterielle Infektionen durch die Entdeckung der Antibiotika wirst selbst du nicht leugnen können.)

Ich möchte mich also dem Physikstudenten anschließen: Nicht alles was geschrieben steht entspricht der Wahrheit!
Wie und ob nun Zellen und Gewebe auf elektromagnetische Wellen reagieren, ist meiner Meinung nach noch immer nicht zufriedenstellend beantwortet worden.

Zu viele Sorgen machen sollte man sich deswegen auf jeden Fall nicht, denn:
- Die, die Handys produzieren und verkaufen
müssten es ja am besten wissen, und auch
sie benutzen fleißig die neusten Technolo-
gien.
- Wer sich zu viele Sorgen macht, der kann
auch nicht die Zeit genießen in der es ihm
eigentlich (noch) gut geht.

"Zu viele Sorgen machen sollte man sich deswegen auf jeden Fall nicht..."

Da kann ich mich nur wundern, warum warum die Wiener Ärztekammer vor der Handystrahlung warnt:

Ärztekammer hält an Warnung vor Strahlung fest

und warum die Europäische Umweltangetur EEA auf den Zusammenhang zwischen häufiger Handy-Nutzung und Gehirntumoren hinweist:

EU warnt vor Handystrahlung: Hirntumore und Krebs

...wer nicht argumentiert, mit dem kann man auch nicht diskutieren. Schade.

Ich habe jetzt den link nicht parat...aber alle Studien sind bisher zu dem Ergebnis gekommen, dass kein Zusammenhang zwischen der benutzung von Mobiltelefonen und Tumoren besteht
Zur Medizin:
Hygiene legt keine Bypässe und entfernt keine Blinddärme.
Gesunde Ernährung ersetzt kein Antibiotikum....das nur als Beispiel

Nur zwei Beispiele von Studien zum Zusammenhang von Mobiltelefonen und Tomoren:

Epidemiological evidence for an association between use of wireless phones and tumor diseases
http://omega.twoday.net/stories/5576326/

New Scientist: Cancer cell study revives cellphone safety fears
http://www.newscientist.com/article/

Hab mir die links angesehen...und mich dabei gefragt, wie groß wohl die Probandendichte war mit >>10 Jahren Mobilfunknutzung??? Man sollte auch da den zwischenzeitlichen technischen Fortschritt mal nicht außer acht lassen

Hm, bin hier mehr durch Zufall drauf gestoßen. Ich muss als vollkommen Unbeteiligter mal sagen, dass hier noch keiner ein Gegenargument gebracht hat. Die Kritik beschränkt sich hier doch weitgehend auf "Jaja, alles nur Verschwörungstheorie bokbokbok." Find ich immer lustig. Vielleicht weiß Sepp nich, ob die Strahlung wirklich gefährlich ist. Ihr wisst es aber auch nicht. Der Staat und die Industrie geben zu, dass es ihnen prinzipiell egal ist... es ist halt nix anderes da! Warum zickt ihr also rum? Seid ihr neidisch, dass jemand eine Sache tatsächlich mal aus einem anderen Blickwinkel als ihr betrachtet hat? Seid mal ein wenig offener und betrachtet Sachen mal objektiv.

Mal ne andere Frage zum Thema... was wäre denn schlimm daran, wenn wir keine Handys hätten? Ich meine mal nur Handy. Festnetz bleibt, Internet bleibt ... nur keine Handys? was meint ihr würde sich ändern? sowohl positiv als auch negativ. Also los geht, mal bissl konstruktiver hier bitte :-)

also ich hatte schon mit Bürgerinitiativen gg. "Funktürme" zu tun. Die Leute hatten selbst bis zu zwei Handys und natürlich auch Schnurlostelefone zu hause. Daher meine Skepsis.

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This page contains a single entry by Sepp published on 15.08.08 17:34.

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